Dienstag, März 23, 2010


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Ostermarschaufruf Rhein-Ruhr 2010








Ostermarsch Rhein Ruhr im 50sten Jahr:


Atomwaffen abschaffen! Afghanistankrieg beenden!



50 Jahre Ostermarsch - gegen Krieg, für Frieden, Abrüstung und eine lebenswerte Zukunft!


Vor 50 Jahren fand in Deutschland zum ersten Mal ein Ostermarsch statt. Damals ging es um die Abschaffung und Ächtung der Atomwaffen. Das ist bis heute ein zentrales Thema. Millionen Menschen sind in diesen 50 Jahren zu Ostern auf die Straße gegangen und haben für Frieden, gegen Rüstung und Krieg, für Menschenrechte, Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Arbeitsplätze demonstriert!


Atomwaffen abschaffen!


Die alten Atommächte verfügen noch immer über ausreichend Waffen, um das Leben auf der Erde mehrfach auszulöschen. Neue Atomstaaten sind dazugekommen. Auch unsere Region, Nordrhein-Westfalen, ist von Atomwaffenstützpunkten umringt. Atomwaffen müssen geächtet werden und von unserer Erde verschwinden. Eine Welt ohne Atomwaffen ist möglich. 2010 ist ein besonderes Jahr, denn im Mai findet in New York die 7.
Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrages statt. Gemeinsam mit der weltweiten Friedensbewegung rufen wir die Konferenz-Staaten auf: Nutzt diese Chance, unternehmt endlich konkrete Schritte zum Abbau der Atomwaffen! Deutschland muss seinen Teil dazu beitragen und von den USA den Abzug ihrer Atombomben aus dem Eifelort Büchel fordern.


Afghanistankrieg beenden!


Neben den Atomwaffen empört uns vor allem der Krieg in Afghanistan. Dieser Krieg fordert immer mehr Opfer, die Wirtschaft liegt danieder, die Bevölkerung verarmt weiter. Die Antwort der NATO ist die Entsendung von noch mehr Soldatinnen und Soldaten! Die Bundeswehr führt in Afghanistan Krieg für Ziele, die mit der Verteidigung unseres Landes nichts zu tun haben. Auch Nordrhein-Westfalen ist mit dabei: Aus Augustdorf kommt die schnelle Eingreiftruppe und aus Rheine die Hubschrauber, die sie ins Gefecht bringen. Vom Luftwaffenstützpunkt in Köln-Wahn aus werden alle Auslandseinsätze der Luftwaffe - auch die in Afghanistan - organisiert und gesteuert. Die Menschen verachtende militärische Logik
ist mit dem Bombenangriff von Kundus deutlich geworden. Dieses militärische Vorgehen ist mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar. Obwohl zweidrittel der Bevölkerung unseres Landes gegen den Krieg in Afghanistan sind, hat die Mehrheit der Abgeordneten des Deutschen Bundestages immer wieder den Kriegseinsätzen in Afghanistan zugestimmt. Mit militärischen Mitteln ist auch der Konflikt in Afghanistan nicht zu lösen. Wir fordern den Abzug der fremden Truppen aus Afghanistan, Verhandlungen mit allen Konfliktparteien und konkrete Aufbauhilfen.


Die NATO auflösen!


Dreiviertel der weltweiten Rüstungsausgaben gehen auf das Konto der NATO-Staaten, den größten Anteil an diesen Rüstungsausgaben haben die USA. Die NATO verfügt über eine Streitmacht auf modernstem waffentechnischen Niveau und über ein mächtiges Atomwaffenarsenal. Die NATO ist eine Bedrohung für die Welt, denn sie will die Interessen der Herrschenden in den Mitgliedsstaaten weltweit militärisch durchsetzen. Der Krieg in Afghanistan und die Ausweitung dieses Krieges auf Pakistan ist Folge der praktischen NATO-Politik. Die NATO-Osterweiterung schafft ebenfalls Konflikte. Wir sagen: Nein zur NATO - Nein zum Krieg!


Militarisierung Europas verhindern!


Durch sein Inkrafttreten sind nun die militärische Vorgaben des Lissabon-Vertrages verbindlich. Der Vertrag enthält die Verpflichtung der Mitgliedsstaaten zur Aufrüstung und die Einrichtung einer EU-Rüstungsagentur und schafft die Voraussetzungen für weltweite Militärinterventionen. Die EU ist aktuell mit der ATALANTA-Operation vor der Küste Somalias militärisch aktiv. In Kooperation mit der NATO will die EU wirtschaftliche Interessen weltweit militärisch absichern. Im Kosovo übt die zivile EU-Mission EULEX gemeinsam mit der NATO-geführten KFOR die Niederschlagung von Protesten. Wir lehnen die verschwenderische Rüstungspolitik der EU ab und fordern eine vernünftige Sozialpolitik. Wir wollen ein demokratisches, friedliches und soziales Europa.


Bundeswehr raus aus Schulen und Arbeitsämtern!


Verstärkt versucht die Bundeswehr, Berufs- und Zeitsoldaten für ihre Militäreinsätze zu werben. In Arbeitsämtern, bei Jobmessen und in der Schule ist die Bundeswehr mit Info-Trucks, Werbern und Jugendoffizieren zur Stelle. Seit 2008 gibt es einen Kooperationsvertrag mit dem nordrhein-westfälischen Schulministerium. Die Bundeswehr erhält Zugang in die Schulen und ihr wird die Einmischung in die Lehrer-Aus- und Weiterbildung ermöglicht. Dazu sagen wir nein. Das Kriegshandwerk ist kein Job wie jeder andere. Wir lehnen die Indoktrination von Kindern und Jugendlichen durch die Bundeswehr ab und fordern: NRW - Schul-Kooperation kündigen, Bundeswehr wegtreten.
Rüstung und Militär sind keine Antworten auf die drängenden Fragen unserer Zeit. Eine klimaschonende, umweltgerechte Politik, die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten beseitigt, ist nur im Frieden möglich.


Wir fordern:



- den Abzug der Atombomben aus Deutschland und die Verschrottung der Atomwaffen weltweit

- den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan, Bemühungen um zivile Lösungen für die Konflikte in Afghanistan und die Beendigung des Krieges

- die Auflösung der NATO

- die drastische Kürzung von Militärausgaben und den Einsatz der frei werdenden Ressourcen für die Befriedigung gesellschaftlicher Bedürfnisse

- die Beendigung der Bundeswehrwerbung an Schulen, in Arbeitsämtern und bei Berufsmessen und die Kündigung der NRW Schulkooperation

Gemeinsam mit Ostermarschierer/innen der ersten Stunde rufen wir im 50. Jahr der Ostermärsche an Rhein und Ruhr dazu auf, für diese Ziele zu demonstrieren!

Donnerstag, April 16, 2009

Ostermarsch Rhein-Ruhr 2009 in Gelsenkirchen

Ansprache von Leo Kowald zum Ostermarsch Ruhr 2009 am Oster-Sonntag im Stadtgarten Gelsenkirchen

Liebe Ostermarschiererinnen und Ostermarschierer!

Am 29. August 2006 - als der Krieg im Libanon tobte - fand in Weimar, der Stadt
Goethes und des Konzentrationslagers Buchenwald - ein Konzert mit Daniel Barenboim
und seinem „West-Eastern-Divan-Orchestra“ statt, das er aus israelischen und
arabischen Musikern zusammengestellt hat. Die Eröffnungsrede hielt Reuven Moskovitz,
Historiker an der Universität Jerusalem und Mitbegründer des Friedensdorfes „Neve
Shalom/Wahat Al Salam“, in dem israelische Juden und Palästinenser zusammen leben.
Ich möchte Euch heute einige Ausschnitte aus seiner Rede wiedergeben

„Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Friedensfreunde,

ich bin Jude und Israeli aus Jerusalem, der sein ganzes Leben dem Frieden,
der Versöhnung und der Vergebung widmet.

[...] Dieses Konzert [...] ist ein Beweis, dass es nicht Krieg zwischen
Juden und Arabern gibt, sondern dass es Juden und Araber gibt, die auf
Konflikt, Krieg und Hass gerichtet sind und Juden und Araber, die sich
der Liebe, dem Frieden und der versöhnenden Kunst verpflichtet fühlen.

Als Überlebender und Opfer von Krieg, Hass, Verfolgung und rassistischer
Vorurteile beschäftigt mich mein ganzes Leben die Frage, wie man den
Teufelskreis von Gewalt und Gegengewalt überwinden kann. [...]

Ein Spruch der jüdischen Weisen heißt:
"Ein Held ist, wer seinen Feind zum Freund macht."

Daniel Barenboim und sein [...] West-Eastern-Divan Orchestra sind die Helden
unserer Zeiten und nicht diejenigen, die sich gegenseitig in hoffnungs-
und sinnlosen Kriegen umbringen, diejenigen, die Teile unserer Welt in Brand
gesetzt haben, wie im Libanon, in Israel, Palästina, Afghanistan und im Irak.

[...]
Vor 32 Jahren habe ich mich überwunden nach Deutschland zu fahren um den Weg
Deutschlands von der Weimarer Republik zum Nationalsozialismus zu studieren.
Ich habe mir die schmerzhafte Frage gestellt: Ob auch wir Juden, ein Volk,
das Jahrtausende durch die Macht des Geistes und der Gewaltlosigkeit überlebte,
als Anbeter der Gewalt nicht auch gefährdet sind, daran zugrunde zu gehen.
Zutiefst überrascht habe ich nicht nur die zerstörerischen Denk- und Handlungs-
strukturen des Dritten Reiches erkannt [...]. Ich habe auch eine neue deutsche
Identität entdeckt: Die erstaunliche Fähigkeit des Übergangs von tief
eingeprägtem rassistischem Vernichtungswahn zu einer erfolgreichen Friedens-
und Versöhnungspolitik, die zu einer Friedensidentität geführt hat. [...]
Bewegt [...] von dieser neuen deutschen Identität hat sich bei mir die Hoffnun
entwickelt, dass von Deutschland aus die aktivsten und unablässigsten Versuche
kommen könnten und müssten, um zu Frieden und Versöhnung zwischen uns Juden
und den Palästinensern zu gelangen. Zu meinem tiefsten Bedauern musste ich
auch die deutsche “Schuldidentität” wahrnehmen. Diese Identität als Ergebnis
von Reue und Scham kann ich verstehen und achten.

Nicht nachvollziehen kann ich, wenn diese Identität für deutsche Menschen
bedeutet, mit zweierlei Maß zu handeln, wenn es um den tragischen jüdisch-
palästinensischen Konflikt geht [...] , sich verlegen und gelähmt ziemlich
einseitig in eine falsche bedingungslose Solidarität mit Israel zu begeben.
Bedingungslose Solidarität mit dem Existenzrecht Israels muss selbstver-
ständlich sein. Nicht aber mit dem Recht Israels, seinen Nachbarn durch Gewalt
Annexions­ansprüche aufzuzwingen und Selbstbestimmung zu verweigern.

Es gibt keinen Frieden und keine Sicherheit für Israel
ohne Freiheit und Frieden für die Palästinenser
.“

Soweit die stark gekürzte Rede von Reuven Moskovitz in Weimar vor zwei ein halb
Jahren, als der Krieg im Libanon tobte. Sie ist durch den Krieg in Gaza noch
aktueller geworden. Er wirft darin auch die Frage auf, was wir selbst tun können.

Und deshalb will ich jetzt eigentlich gar nicht damit anfangen, über andere zu reden.
Aber gerade die letzten Wahlen in Israel und vorher auch in Palästina haben uns
eindrücklich gezeigt, dass der einfache Bürger allein durch sein Wahlverhalten sehr
wohl einen Einfluss auf die Frage Krieg oder Frieden nehmen kann; dass er es
durchaus in der Hand hat, den Weg zu friedlichen Verhandlungslösungen zu verbauen,
indem er denen die Macht in die Hände gibt, deren Politik „auf Konflikt, Krieg und
Hass gerichtet ist“, wie Reuven Moskovitz sagt.

Ich glaube nicht, dass die deutsche Außenpolitik einen friedensstiftenden Beitrag
leisten kann, wenn sie wie im alten Kolonialismus von der Angst getrieben zu sein
scheint, bei der militärischen Aufteilung der Welt, seiner Märkte und Ressourcen
bloß nicht zu kurz zu kommen. Eine deutsche Friedensidentität ist darin nicht mehr
zu erkennen. Sie würde es erfordern, Vorbild beim militärischen Gewaltverzicht, der
aller ersten Voraussetzung für Frieden, zu sein. Lasst uns also über unsere Soldaten
in Jugoslawien, dem Kosovo umd in Afghanistan reden. Karmelita Gaertig und ich
erinnern mit dem Lied „Das Deutsche Miserere“ an das tragische Ende früherer
deutscher Auslandseinsätze. Mein Gedicht „Aufhören!“ soll an den NATO-Krieg gegen
Jugoslawien vor zehn Jahren erinnern, als diese am 30. Mai 1999 bei der auch mili-
tärisch sinnlosen Bombardierung der serbischen Kleinstadt Varvarin 10 Zivilisten
tötete;

Reden wir auch über unseren alltäglichen Rassismus, über die Ausländer-Feindlichkeit,
vor allem gegen Migrantinnen und Migranten süd-östlicher Herkunft. Reden wir über
die oft in anti-islamistischem Gewand vorgetragene Hetze gegen Türken und Araber.
Reden wir über die Anti-Moscheen-Kampagnen der alten und neuen Nazis von „Pro NRW“.
Hier findet die verheerende Tradition des Antisemitismus in Deutschland seine
zeitgemäße Fortsetzung. Hier wird die geistige Grundlage für neue Pogrome gelegt!
Dagegen wollen wir mit unserem kleinen "West-östlichen Diwan", zu dem der
Gelsenkirchener Liedermacher Ali Mahir Abdik sein Lied "Sage Nein zum Krieg - Savasa
hayir" beisteuert, ein Zeichen setzen.

Vor 190 Jahren schrieb Johann Wolfgang von Goethe in seinem „West-östlichen Diwan“:
"Wer sich selbst und andere kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident -
sind nicht mehr zu trennen".



Aufhören !


Der auf seinem Schleudersitz, könnte er die Schreie hören
könnte der auf seinem Schleudersitz die Schreie hören
würde er erschrocken umkehren und aufhören
Befehle auszuführen Brücken zu zerstören
die uns gar nicht gehören und nicht zu uns führen?

Der auf dem Ministerstuhl, könnte er das Zittern spüren
könnte der auf dem Ministerstuhl das Zittern spüren
würde er entsetzt sich rühren und aufhören
Befehle zu beschließen Länder zu beschießen
die sich nicht drohen ließen und nicht kaufen ließen?

Der auf Deiner Fernsehcouch, könnte er die Schmerzen fühlen
könnte der auf Deiner Fernsehcouch die Schmerzen fühlen
würde er dann endlich aufwachen und aufhören
die immer neu zu wählen, die Soldaten befehlen
Menschen zu vernichten, um Macht zu errichten?

(Leo Kowald, Gelsenkirchen, 2000 - 2009)

Donnerstag, April 02, 2009

Ostermarsch Rhein-Ruhr 2009










Dienstag, März 18, 2008

Ostermarsch Rhein-Ruhr 2008

Freitag, Oktober 05, 2007

Antikriegstag 1.September 2007

Sonntag, März 11, 2007

Ostermarsch 2007 in Gelsenkirchen

Montag, Februar 05, 2007

Aufruf zum Ostermarsch Rhein/Ruhr 2007

Hier Aufruf mit Unterschriftenliste als PDF herunterladen

Kriege beenden! Völkerrecht durchsetzen!

Spart endlich an der Rüstung!


Kriege beenden

Wir demonstrieren zu Ostern für eine friedliche Welt. Alle Versuche, politische Probleme militärisch zu lösen, sind zum Scheitern verurteilt. Der von den USA angeführte Krieg im Irak und in Afghanistan eskaliert weiter. Dabei geht es nicht um Demokratisierung sondern um weltweite Dominanz über rohstoffreiche und geostrategisch bedeutsame Regionen.

Eine militärische Auseinandersetzung um das Atomprogramm des Iran droht. Die Bundesregierung treibt Deutschland immer weiter in diese Konflikte hinein.
  • Ende der Besatzung im Irak. Keine deutsche Unterstützung der Besatzung!
  • Faire Verhandlungen mit dem Iran – ohne Sanktionen und Kriegsdrohungen!
  • Eine politische Lösung des Nahost-Konflikts!

Bundeswehr abrüsten

Das "Weißbuch" der Bundesregierung zielt auf den verfassungswidrigen Umbau der Bundeswehr in eine weltweit einsetzbare Interventionsarmee. Sie wird aufgerüstet und immer häufiger in internationalen Konflikten eingesetzt. Dadurch werden die internationalen Spannungen erhöht und die Rüstungsausgaben steigen. Völkerrecht und Grundgesetz verbieten Angriffskriege und ihre Vorbereitung.
  • Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr!
  • Schluss mit der Aufrüstung der Bundeswehr zu weltweiter Angriffsfähigkeit!
  • die Bundeswehr bis zu vollständiger Abschaffung abrüsten, damit endlich Mittel frei werden für Arbeit, Bildung, Kultur, Soziales, Friedensforschung und zivile Konfliktlösungen!
  • Spart endlich an der Rüstung!

Für ein friedliches Europa

Die Bundesregierung will die EU-Präsidentschaft nutzen, die abgelehnte EU-Verfassung doch noch durchzusetzen. Damit würden die Steigerung der Rüstungsausgaben und der Aufbau von EU-Kampftruppen für weltweite Interventionen – auch ohne UN-Mandat – Verfassungsrang erhalten.
  • Für ein friedliches, soziales und demokratisches Europa – Nein zu diesem Verfassungsentwurf!
  • Abschaffung der europäischen Verteidigungs-agentur und der EU-Battlegroups

Kein Abbau demokratischer Rechte

Mit dem Hinweis auf den ”Kampf gegen den Terror” werden die demokratischen Rechte immer weiter eingeschränkt, zunehmend Überwachungsmaß-nahmen eingeführt und die Möglichkeiten zum Einsatz der Bundeswehr im Innern sollen ausgeweitet werden.
  • Für Frieden und Demokratie – keine Bundeswehreinsätze im Innern!

Atomwaffen abschaffen – bei uns anfangen

Immer noch bedrohen 27 000 Atomsprengköpfe weltweit die Menschheit. Die Atommächte weigern sich, die atomare Abrüstung einzuleiten, zu der sie sich im Atomwaffensperrvertrag verpflichtet haben. Vor allem die Drohpolitik der USA führt zu neuer atomarer Aufrüstung.

Die Bundeswehr nimmt teil an der völkerrechtswidrigen Atomwaffenpolitik der NATO, Bundeswehrpiloten üben den Einsatz von US-Atombomben.
  • Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland – Atomwaffenverzicht ins Grundgesetz!
  • Den nahen Osten Atomwaffenfrei machen!
  • Vollständige atomare Abrüstung – ehe es zu spät ist!

Für eine gerechte Weltordnung

Fast eine Milliarde Menschen leiden an Unterernährung. Die ungerechte, von den reichen Ländern erzwungene neoliberale Weltwirtschafts-ordnung zementiert die Armut. Die Militärausgaben betragen weltweit 1.118 Milliarden Dollar, das Zehnfache der Entwicklungshilfe. Kriege verursachen Armut. Armut und Krieg sind Ursachen von Flucht und Migration. Dagegen schotten sich die reichen Länder brutal ab. Migranten und Flüchtlinge werden diffamiert, Muslime immer wieder unter den Generalverdacht des Terrorismus gestellt.
  • Wiederherstellung des Grundrechts auf Asyl. Bleiberecht für alle Flüchtlinge!
  • Stopp der Abschiebung in Kriegsregionen wie Afghanistan!
  • Entwicklungshilfe statt Aufrüstung und Waffenexport!
  • Wir unterstützen die Proteste der globalisierungskritischen Bewegung zum Gipfeltreffen der G8.